Saturday, 12. january 2013 6 12 /01 /Jan. /2013 20:29

Höhenunterschied: 400 m

Höchster Punkt: 1.430 m

Länge: 9,5 km

Dauer: 2 h 30 (ohne Mittagspause) bei zügigem Tempo (Regengefahr)

Orientierung: gut beschildert

Schwierigkeit: einfache Wanderung

Wanderführer: Balades en Isère: Le Trièves

Karte: Balades en Isère: Le Trièves, IGN 3236 OT: Villard-de-Lans

 

Die Rückfahrt nach Hause ist nicht besonders weit, deshalb kann ich nachdem ich morgens aus der Résidence ausgecheckt habe noch eine kleine Wanderung machen. Das Auto lasse ich am Parkplatz stehen und gehe direkt von dort los. Das Wetter ist leider nicht besonders gut. Es ist ziemlich wolkig und es besteht Regengefahr. Es ist allerdings trocken und für die Dauer der Wanderung bleibt es auch trocken.

 

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Gegen 10 Uhr laufe ich los. Vom Croix de Serre Monet geht es nach les Petits Deux und zum Col des Deux. Hier zweigt eine Forststrasse von der D242 ab, die stetig bergan führt. In Le Playnet zweigt ein Pfad zu einem Klettersteig ab. Ich bleibe aber auf der Forststrasse und gehe weiter bergauf in Richtung le Ménil. Oben gibt es ein paar Bänke, ich gehe aber zügig weiter und auf der anderen Seite des Berges wieder ins Tal bergab, weil ich immer noch Angst habe, es könnte zu regnen anfangen. Auf einem Pfad geht es bergab nach les Fraisses, das auf der Hauptstrasse von Gresse-en-Vercors nach Monetier de Clermont liegt. Über Frutière gehe ich wieder zum Croix de Serre Monet zurück.

Wieder am Auto angekommen, mache ich mich an die Rückfahrt. Es geht über die üblich Route nach Vif und die Südumfahrung von Grenoble auf der Landstraße Richtung Chambery. Über die Autobahn fahre ich dann nach Gresy sur Aix und halte dort beim Decathlon. Ich kaufe mir hier noch die letzten Ausrüstungsgegenstände für meine Klettersteigausrüstung, die ich im August in Alpe d’Huez ausprobieren möchte. Über den Aldi Rumilly und Frangy und Chancy geht es wieder nach Hause zurück.

 

von Wandern.Provence - veröffentlicht in: 2012-07 Gresse en Vercors
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Saturday, 12. january 2013 6 12 /01 /Jan. /2013 20:25

Höhenunterschied: 500 m

Höchster Punkt: 1.250 m

Länge: 12 km

Dauer: 4 h (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo

Orientierung: gut beschildert

Schwierigkeit: einfache Wanderung

Wanderführer: Balades en Isère: Le Trièves

Karte: Balades en Isère: Le Trièves, IGN 3236 OT: Villard-de-Lans

 

Das schöne Wetter ist leider vorbei. Über den Bergen hängen Wolken, zum Glück regnet es nicht. Eine Bergtour brauche ich heute nicht machen, aber eine Wanderung um die Dörfer, bei der es nicht zu hoch hinausgeht ist schon drin. Ab etwa 1500 Metern Höhe wird es nebelig.

Ich hatte mir am Vortag eine Wanderung um St. Andéol herausgesucht und angesichts der Wetterbedingungen ist diese Wanderung heute genau das richtige. Um 10 Uhr sind die morgendlichen Wolken wieder verzogen, umso besser. Es kommt jetzt sogar die Sonne raus. Die Wanderung, die ich heute gehe, steht auf der Vercors Wanderkarte le Trièves unter Saint-Andéol. Wie ich im Laufe der Wanderung erfahre sind die Angaben bezüglich der Höhenmeter deutlich geschönt. Dort steht ein Höhenunterschied von 140 m, der aber in Wirklichkeit eher 500 m beträgt. Der Fehler kommt dadurch zustande, dass jemand einfach die Höhenunterschiede der einzelnen Wegpunkte addiert hat, aber vernachlässigt hat, dass zusätzliche Höhenmeter entstehen, wenn man zwischen zwei Punkten in ein Flusstal hinabsteigt und deshalb deutlich mehr Höhenmeter im Anstieg bewältigen muss. Insgesamt kommt das 2-mal vor. Es ist also etwas Vorsicht geboten, wenn man Wanderungen anhand dieser Wanderkarte wählt.

 

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Ich fahre mit dem Auto zuerst in Richtung Monestier de Clermont, um einige Kilometer vor dem Ort links abzubiegen, Ich fahre über St. Guillaume und die D 242 nach St. Andéol. Direkt am Ortseingang befindet sich ein kleiner Parkplatz, an dem ich den Wagen abstelle.

 

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Ich gehe in den Ort hinein. Der Weg entfernt sich ein wenig von der Straße und geht an einem Ferienzentrum vorbei nach les Charreyres. Ich gehe in Richtung Clos de Ménil. Es geht zuerst bergab auf etwa 900 m in das Tal des Rau de Berrièves, um dann wieder auf 1075 m anzusteigen. Ich bin also auf diesem Stück bereits 175 Höhenmeter angestiegen und die Wanderung ist noch lange nicht vorbei.

 

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In Clos de Ménil zweige ich nach rechts ab, um in Richtung Serre de la Terre zu gehen. Der Weg geht wieder bergab um erneut in das Tal des Rau de Berrièves hinabzusteigen. Unterwegs komme ich an einer Schafherde vorbei, die sich in den Büschen eingenistet hat.

 

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Kurz darauf kreuzt der Weg die D 242. Diese Straße ist eigentlich der direkte Weg von Gresse-en-Vercors nach St. Andéol. Auf der Hinfahrt habe ich einen kleinen Umweg gemacht. Auf der Straßenkarte ist die Straße als sehr schmal eingezeichnet, was potentiell ein paar Überraschungen bereithalten kann. Die Straße sieht aber ganz ok aus, so dass ich beschließe, sie für die Rückfahrt zu verwenden.

 

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Nachdem ich die Straße überquert habe geht es wieder bergauf nach Serre de la Terre. Hier sind schon wieder mindestens 200 m die die Wanderbeschreibung bei den Höhenmetern unterschlagen hat. Über Les Petits Clots, Creuzara, Grandes Tartices, Petites Tartices und Ruisseau Rafin geht es wieder nach St. Andél zurück.

 

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Direkt vom Parkplatz gehe ich dann anschließend noch zum Merlé weiter und wieder zurück. Der Ausflug zum Merlé nimmt kaum mehr als eine halbe Stunde bei zügigem Marsch in Anspruch. Der zu bewältigende Höhenunterschied beträgt etwa 80 m. Es gibt hier einen Aussichtspunkt.

 

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Für die Rückfahrt wähle ich die direkte Route über die D 242, die ich während der Wanderung gekreuzt habe. Die Straße ist nicht sehr breit, aber trotzdem ganz gut zu fahren, bei Gegenverkehr gibt es eigentlich keine Probleme beim Ausweichen.

Zurück am Apartment geht es an die Reinigung für die morgige Abfahrt.

 

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Sunday, 2. september 2012 7 02 /09 /Sept. /2012 19:48

Höhenunterschied: 590 m

Höchster Punkt: 1.625 m

Länge: 15,8 km

Dauer: 5 h (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo

Orientierung: gut beschildert, leider habe ich den Abzweig Serre Giradet nicht gefunden

Schwierigkeit: mittelschwere Wanderung.

Wanderführer: keiner

Karte: Balades en Isère: Le Trièves, IGN 3236 OT: Villard-de-Lans

 

Das Wetter ist heute Morgen schön. Im Gegensatz zu Beginn der Woche ist die Temperatur morgens auch schon angenehmer. Heute möchte ich auf den Crête du Brisou steigen. Dieser Berg liegt direkt vor meinen Augen, wenn ich aus dem Fenster sehe.

 

2012-07-19 Gresse


Ich gehe zuerst über Croix de Serre Monet wieder nach Gresse en Vercors hinein. Kurz bevor der Weg auf die Hauptstraße geht kommt mir eine Katze entgegen, die eine Maus im Mund trägt. Als ich komme lässt die Katze die Maus los. Die Katze will dann noch etwas kuscheln, bevor sie sich wieder ihrer Maus widmet. Ich gehe dann mal wieder weiter.

 

2012-07-19 Katz und Maus

Katz und Maus Spiel

 

2012-07-19 Gresse-en-Vercors

Downtowm Gresse-en-Vercors


Im Ort schaue ich mir den letzten Wetterbericht an und gehe dann an der Kirche rechts in Richtung Pas du Bru. Dort angekommen muss ich weiter zum Col de l’Allimas. Anstatt auf dem direkten Weg gehe ich über Uclaire.

 

2012-07-19 Col de l Allimas

2012-07-19 Col de l Allimas 2

Auf dem Weg zum Col de l'Allimas


Am Col de l’Allimas folge ich der Beschilderung in Richtung Serre Giradet und Crête de Brisou. Es kommt aber irgendwie kein Abzweig, noch kommt ein Posten Serre Giradet. Ich gehe ein ganzes Stück, deutlich mehr als die 700 m die auf der Karte eingezeichnet sind, es kommt aber nirgends der Aufstieg zum Gipfel. Ich gehe wieder zurück zum Col de l’Allimas, insgesamt war ich etwa 1,3 km gelaufen, sehe aber immer noch nirgends einen abzweigenden Weg. Keine Ahnung, was ich falsch mache.

Da ich offensichtlich nicht den richtigen Weg finden kann, gehe ich um den Berg herum, um von der anderen Seite aufzusteigen. Über Combe Rouge und Aux Fayolles und nachdem ich der Forstrasse ein paar hundert Meter gefolgt bin, kommt ein Skilift und ich gehe entlang des Skilifts bergauf zum Crete de Brisou. Der Aufstieg ist ziemlich anstrengend und leider nicht besonders attraktiv, die Aussicht vom Gipfel ist aber umwerfend.

 

2012-07-19 Crete du Brisou 1

Aufstieg entlang der Skipiste: Blick zurück auf Gresse-en-Vercors

 

2012-07-19 Crete du Brisou 2

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Am Gipfel

 

2012-07-19 Mont Aiguille

Dieser Gipfel ist uns noch vom Vortag bekannt

 

2012-07-19 Crete du Brisou 4

Auf dem Weg zurück


Der Weg zurück nach Gresse en Vercors führt nunmehr nicht entlang des Lifts sondern seitlich davon auf einer Art Kamm ins Tal hinab. Ich komme en einem andern Skilift heraus und gehe nach Champ de l’Herse bergab. Ich kürze über ein Feld ab und komme auf die Straße, die mich zurück zu Residence  führt.

 

von Wandern.Provence - veröffentlicht in: 2012-07 Gresse en Vercors
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Friday, 31. august 2012 5 31 /08 /Aug. /2012 16:15

Höhenunterschied: 1.050 m

Höchster Punkt: 1.700 m

Länge: 18 km

Dauer: 5 h 45 (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo

Orientierung: gut beschildert, die Wege sind in der Regel gelb grün oder gelb markiert

Schwierigkeit: schwere Wanderung aufgrund der Länge und des Höhenunterschieds. Allerdings gibt es keinerlei technische Schwierigkeiten, der größte Anstieg ist der Aufstieg zum Col de l’Aupet, dieser ist aber auch nach 3 h Anmarsch noch gut zu bewältigen, da sich die Steigung in Grenzen hält.

Wanderführer:

Karte: Balades en Isère: Le Trièves, IGN 3236 OT: Villard-de-Lans

 

Nachdem ich mich langsam gesteigert habe, geht es heute an die Königsetappe um den Mont Aiguille. Der Mont Aiguille ist eines der 7 Weltwunder der Dauphiné. Auf der Fahrt Richtung Süden konnte ich den Berg früher schön öfter bewundern. Der Wanderweg führt in über 6 Stunden um den Berg herum. Auf den Berg selber kommen nur Kletterer.

Da es eine sehr lange Wanderung ist, versuche ich etwas früher aufzustehen als sonst, das gelingt mir allerdings nicht, ist aber auch egal, schließlich bin ich im Urlaub. Ich fahre mit dem Auto von Gresse en Vercors über den Col de l’Allimas nach La Batie. Kurz hinter La Batie macht die Strasse eine 90° Kurve nach links dort stelle ich meinen Wagen ab. Um 10:15 marschiere ich letztendlich ab.

In welcher Richtung sollte man die Tour du Mont Aiguille laufen? Dafür gibt es eine einfache Regel, die auf dem Sonnenstand beruht: Morgens scheint die Sonne bekanntlich aus dem Osten, deshalb sollte man in östlichen Teil der Wanderung morgens beschreiten. Am Nachmittag ist der Sonnenstand genau anders herum, man sollte also nachmittags westlich des Mont Aiguille sein. Dadurch ist der Mont Aiguille immer im richtigen Sonnenlicht. Konkret bedeutet das: Wer in La Batie losläuft sollte im Urzeigersinn laufen, wer aus dem Süden, z.B. aus Trezanne oder aus Richardière losläuft, geht gegen den Uhrzeigersinn.

Vom Parkplatz gehe ich auf der Forststraße weiter und komme zur Kreuzung Caraby. Der nächste Wegpunkt ist les Grands Clots. Es gibt hier zwei Möglichkeiten dorthin zu laufen, entweder über den direkten Weg (kürzer und steiler) oder man läuft auf der Forststraße weiter (weiter aber flacher). Ich entscheide mich für den direkten Weg. In les Grands Clots angekommen, habe ich wieder die gleiche Entscheidung zu fällen, um zum nächsten Punkt Col de Pellas zu kommen, dieses Mal gehe ich auf der Forststraße. Von hier oben bietet sich schon ein schöner Blick auf den Mont Aiguille.

 

2012-07-18 Aiguille 1


Auf der Forststraße geht es weiter zum Col de Papavet. Nach ein paar hundert Metern zweigt der Wanderweg rechts in den Wald ab, geht bergauf und geht dann wieder mit der Forststraße zusammen, die der Weg am Col de Papavet trifft. Von hier oben gibt es schöne Ausblicke ins Tal. Im Vordergrund ist der Weiler Trésanne zu sehen.

 

2012-07-18Tresanne


Für den Abstieg nach Trésanne gibt es wieder die Wahlmöglichkeit. Ich gehe über den Wanderweg über les Sagnes, les Brutinels und Seiterat nach Trésanne. Im Örtchen gibt es eine Pferdezucht und eine kleine Kirche. Der Esel hat sich bereit erklärt vor der Kulisse des Mont Aiguille zu posieren. Die nächsten 500 m gehen entlang der Straße bis zum Wegpunkt les Ruines.

 

2012-07-18Esel


Hier geht es nach rechts. Alternativ könnte man ca. 2 km auf der Straße weiterlaufen. Hier sind wahrscheinlich keine besonderen Steigungen zu bewältigen, während der Weg dem ich nach rechts folge noch 100 Höhenmeter bereitstellt. Dafür erreicht man auf diesem Weg einen prächtigen Aussichtspunkt, der die Höhenmeter schon lohnt.

 

2012-07-18 Aiguille 2


Über Aux Fontaines, Pont de Donnière komme ich schließlich nach Richardière. Hier befindet sich ein kleines Langlaufzentrum. Ein Loipenplan hängt auch aus. Etwas hinter dem Dörfchen beginnt dann der Aufstieg zum Col de l’Aupet. Der Weg steigt zunächst auf einem Pfad bergan und trifft dann auf eine Schotterstraße, der ich weiter folge. Nachdem ich etwa 100 Höhenmeter überwunden habe kommen ein paar Ruinen an denen ich eine halbe Stunde Mittagspause mache. Heute ist es schön warm. Ich ziehe mein verschwitztes Hemd aus und lege es auf einen Stein zum Trocknen, während ich mit freiem Oberkörper an der Ruine meine Brotzeit mache.

 

2012-07-18 Aiguille 3


Nachdem ich mich gestärkt habe, gehe ich auf der Schotterstraße weiter, bis diese an einem Holzplatz endet auf dem auch ein paar Autos parken. Der Wanderweg biegt jetzt rechts in den Wald ab und steigt gemütlich in Serpentinen bergan. Glücklicherweise gehen auch die verbleibenden 450 Höhenmeter mit diesem moderaten Anstieg weiter. Bei etwa 1.500 Metern verlässt der Weg den Wald. Die restlichen 150 m zum Col de l’Aupet sind dann auch gleich geschafft.

 

2012-07-18 Aiguille 4


Die Aussicht ist vom Col de l’Aupet ganz außerordentlich gut, so dass ich hier nochmal eine 15 minütige Rast einlege. Hier oben befindet sich der Mont Aiguille direkt vor meiner Nase. Es gibt Ausblick in Richtung das Tal von Richardière und auf der anderen Seite auf den Hauptkamm des Vercors.

 

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Nach der kurzen Pause gehe ich wieder weiter. Der Weg steigt erst noch ein Stück bergan, bevor der Abstieg ins Tal beginnt. Der Abstieg ist dem Aufstieg auf der anderen Seite sehr ähnlich. Lediglich vor „Sous la Cascade de la Pisse“ ist ein steilerer Abschnitt. Etwas weiter kommt les Granges wo ein Baumabenteuerpark kommt, an dem sich Jung und Alt vergnügen. Ab hier geht es auf einer Schotterpiste wieder zum Ausgang der Wanderung zurück. Ich fahre auf dem direkten Weg wieder nach Gresse en Vercors zurück und mache nochmal beim Office de Tourisme halt. Am Donnerstagvormittag soll das Wetter noch gut sein, danach ziehen Wolken auf.

Bis dato verteile ich keine Bewertungen für die Wanderungen, meistens sind die Wanderungen, die ich mache auch ganz gut. Auf einer Amazon Bewertungsskala von 1 bis 5, würde diese Wanderung problemlos 5 Sterne bekommen. Wer sich die Distanz und die Höhenmeter zutraut, sollte diese Wanderung auf jeden Fall machen.

 

von Wandern.Provence - veröffentlicht in: 2012-07 Gresse en Vercors
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Thursday, 30. august 2012 4 30 /08 /Aug. /2012 21:35

Höhenunterschied: 760 m

Höchster Punkt: 1.508 m

Länge: 12 km

Dauer: 4 h 30 (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo

Orientierung: gut beschildert, die Wege sind in der Regel gelb grün markiert

Schwierigkeit: mittelschwere Wanderung

Wanderführer: Die Wanderung ist in dieser Form nicht beschrieben. Eine deutlich kürzere Wanderung zum crête de la Ferrière wird zum Beispiel in „L’Isère … à pied“ beschrieben.

Karte: Balades en Isère: Le Trièves, IGN 3236 OT: Villard-de-Lans

 

Das Wetter ist heute Morgen ausgezeichnet. Die Sonne scheint und es gibt kein Wölkchen am Himmel zu sehen. Weiter unten wird gerade das Zirkuszelt für die abendliche Vorstellung aufgebaut.

Ich fahre zuerst zum Col de l’Arzelier. Dabei geht es über die Straße, die nach Monestier de Clermont führt, 5 km vor Monestier de Clermont biege ich nach links in Richtung St. Guillaume ab. Ich fahre durch den Ort. Im Anschluss geht es den Berg hinauf und bei einer Kreuzung biege ich links ab in Richtung Col de l’Arzelier. In Chateau Bernard biege ich rechts ab und erreiche dann bald darauf den Col de l’Arzelier. Von der residence aus fährt man etwa 25 Minuten bis zum Col de l’Arzelier. Es gibt auch eine etwas direktere Strecke über St. Andéol. Die Strecke ist auf der Karte allerdings als ziemlich schmal eingezeichnet, so dass ich lieber den Umweg fahre.

Am Col de l’Arzelier befinden sich Skilifte und ein paar Apartments. Der Sessellift Télésiège des Bruyères ist nachmittgas geöffnet und es werden einige Aktivitäten angeboten. Unter anderem könne hier Fahrräder und Roller geliehen werden, mit denen man sich in den Berg hinab stürzen kann.

 

2012-07-17 Col de l'Arzelier

Col de l'Arzelier


Der erste Wegpunkt unmittelbar am Pass ist les Anêmones. Hier folgt man dem Wegweiser in Richtung Pré du Playnet. Der Weg führt anfangs noch relativ flach bergan. Er geht dann in den Wald und wird dann immer steiler. Oben angekommen ist eine große Wiese. Eine Bank steht hier auch. Ich gehe weiter in Richtung Norden, an der Wiese entlang. Von hier oben gibt es einen schönen Ausblick in alle Richtungen. Zum einen sieht man auf die Station am Col de l’Arzelier. In der anderen Richtung sieht man Monestier de Clermont und die Alpen im Hintergrund. Hier oben ist es allerdings sehr frisch, es weht ein leichter Wind, der zusätzlich für Abkühlung sorgt, es fühlt sich hier eher an wie im Oktober und nicht wie im Juli.

 

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Pré du Playnet


Ich gehe weiter bis die Lichtung zu Ende ist. Dahinter gehe ich noch ein paar Meter im Wald weiter. Hier gibt es noch einen schönen Aussichtspunkt an dem ich Mittagspause mache. Ich bin zwar noch nicht besonders viel gelaufen, da aber die Gelegenheit so günstig ist, mache ich Pause. Da hier auch ein paar Bäume stehen, ist der Platz windgeschützt und damit auch nicht so kalt.

Nach Abschluss der Pause gehe ich wieder zum Pré du Playnet zurück und anstatt wieder bergab zu steigen gehe ich geradeaus weiter in Richtung Col du Soliet. Anfänglich gibt es noch nicht viel Höhenunterschied zu bewältigen. Der Weg läuft zwar im Wald entlang des Kamms, hin und wieder gibt es schöne Ausblicke. Nach der anfänglich eher flachen Passage geht es schließlich steil bergab zum Col du Soliet.

Vom Col de Soliet kann man rechts wieder in Richtung Col de l’Arzelier absteigen. Ich beschließe aber noch etwas länger zu wandern und gehe geradeaus weiter in Richtung Morinaire, etwas unterhalb von Château-Bernard. Ich muss fast 400 Höhenmeter absteigen und der Weg ist streckenweise ziemlich steil.

 

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In Morinaire angekommen laufe ich ein kurzes Stück nach links auf der Straße entlang, um dann rechts nach les Moulins abzuzweigen. Der Weg führt an einem Bach entlang. Teilweise ist der Weg überschwemmt, so dass man etwas aufpassen muss, um sich keine nassen Füße zu holen.

In les Moulins biege ich rechts ab um nach le Mas Roux zu gehen. Da ich bereits unterhalb des Col de l’Arzelier bin, muss ich beim Rückweg logischerweise wieder bergauf steigen. Nach le Mas Roux sind schon einmal die ersten 200 Höhenmeter zu überwinden. Nachdem der Weg anfänglich im Wald geht, kommt der Weg bald ins Freie und bietet immer wieder eine schöne Aussicht.

 

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Von les Mas Roux geht es weiter bergan, der zu bewältigende Höhenunterschied verteilt sich aber besser. Über Le Mas, Les Janas, la Croix de Jacques gehe ich wieder zur Station am Col de l’Arzelier zurück. Der Rückweg ist größtenteils im Wald und bietet nur selten Ausblicke.

 

2012-07-17 Croix de Jacques

Croix de Jacques


Mittlerweile ist die Seilbahn im Betrieb, es ist aber nicht sehr viel los. Ich sehe weder einen Mountainbiker noch einen Rollerfahrer den Berg hinunter kommen. Lediglich am Bikepark in der Nähe des Lifts tummeln ein paar kids. Ich setze mich in meinen Wagen und fahre den gleichen Weg zurück, wie ich bei der Hinfahrt gekommen war. In Gresse en Vercors halte ich noch am Office de Tourisme an, um den aktuellen Wetterbericht zu studieren. Das Wetter am morgigen Mittwoch soll ausgezeichnet werden. Ab Donnerstagabend ist Regen angesagt.

 

von Wandern.Provence - veröffentlicht in: 2012-07 Gresse en Vercors
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