Sunday 26 august 7 26 /08 /Aug. 12:11

Ich kann erst am Nachmittag losfahren und das ist auch der Grund, weshalb ich vorgezogen habe nicht so weit weg zu fahren. Am Samstagmorgen habe ich um 9:45 ein Rennen in Ecublens (VD). Anschließend fahre ich sofort nach Hause, nehme eine Dusche und mache mein Mittagessen. Ich muss noch ein paar Sachen zusammenpacken, aber im Grunde ist alles vorbereitet. Ich war in der Woche davor auf Geschäftsreise in Deutschland und England, so dass ich schon das Wochenende davor alles gepackt habe. Ich lade alle Sachen ins Auto ein und fahre um 14:00 los.

Heute ist der 14. Juli, ein Nationalfeiertag in Frankreich. Ich gehe davon aus, dass alle Geschäfte geschlossen sind. Manchmal sind am Sonntagmorgen die Lebensmittelgeschäfte geöffnet. Erstaunlicherweise sind unterwegs aber sehr viele Läden auch am Sonntagnachmittag geöffnet, leider spielt der Aldi bei solchen Aktionen nie mit.

Ich fahre die Route, die ich schon bei der Fahrt nach le Thor erarbeitet habe. Zuerst geht es also auf der Autobahn am Flughafen Genf vorbei, dann weiter nach Chancy. Auf der Straße nach Chancy lege ich noch einen Tankstopp ein. Von Chancy geht es über Vallerey nach Frangy und Rumilly nach Gresy-sur-Aix weiter. In Gresy-sur-Aix hat sogar der Decathon auf. Es leuchtet mir ja gerade noch ein, dass die Supermärkte offen sind, damit die Leute am Wochenende ihre Lebensmittel einkaufen können, den Decathon am Feiertag zu öffnen kommt mit hingegen schon merkwürdig vor. Da ich zügig zum Urlaubsort fahren will, halte ich hier allerdings nicht an, sondern fahre hier auf die Autobahn.

Ich bin relativ müde, so dass ich keine Lust mehr habe weiter auf der Landstraße zu fahren, sondern bleibe bis Grenoble auf der Autobahn. Ich fahre wie gewohnt über die Südumfahrung von Grenoble und dann weiter auf die Autobahn Richtung Sisteron. Ich verspreche mir keinen großen Vorteil, die Autobahn bis Monestier de Clermont zu benutzen, so dass ich in Vif bei der letzten freien Abfahrt bereits abfahre. In Vif biege ich dann auf die D 8 ab und fahre über Le Gua, Saint-Barthélemy und Miribel-Lanchâtre nach Saint-Guillaume. Die Straße führt in Richtung Monestier de Clermont. Ich fahre dann aber nach rechts in Richtung Gresse en Vercors. Zwischendurch findet das Navi auf einmal in einer Schucht keinen Satellitenempfang. Glücklicherweise findet es kurz vor Gresse en Vercors seine Orientierung wieder. Der Ort ist aber sowieso nicht so groß und ich habe mir bereits vor der Abfahrt den Ortsplan angesehen, so dass ich bereits eine ungefähre Vorstellung habe wo es hingeht.

In Gresse biege ich rechts ab, um zur Residence „les Dolomites“ zu fahren. An der Wohnanlage findet sich unmittelbar keine Parkgelegenheit, es gibt aber davor einen großen öffentlichen Parkplatz. Ich gehe zur Rezeption von Franceloc und melde mich an. Ich muss hier noch 5,39 € Taxe de Sejour bezahlen und eine Kaution von 200 € hinterlegen. Die 200 € muss man bei jedem Mal hinterlegen. Es gibt es hierfür 3 Möglichkeiten:

  • Die Hinterlegung eines Schecks: das fällt bei mir aus, da ich keine Schecks habe. In der Schweiz und Deutschland ist so etwas eigentlich nicht üblich, während in Frankreich Schecks gang und gäbe sind.
  • Hinterlegung von 200 € in Cash
  • Hinterlegung einer Kreditkartennummer

Interessanterweise geht hier nur neben dem Scheck die Hinterlegung einer Kreditkarten Nummer. Bei anderen Franceloc Niederlassungen wird das hingegen abgelehnt und man kann dann nur Bargeld hinterlegen.

Da der Parkplatz vom Apartment relativ weit entfernt ist (etwa 250 m), dürfen die Mieter zum be- und entladen der Fahrzeuge vor den Häusern parken, müssen aber anschließend den Wagen aber wieder auf den öffentlichen Parkplatz zurückstellen.

Das Apartment ist schnell eingeräumt. Das Apartment ist im 2. Stock und hat einen Balkon mit Blick auf den Crête du Bisou. Das Apartment ist mit 20 m² nicht gerade groß. Die Ausstattung ist einfach. Es gibt ein Badezimmer mit Badewanne und Toilette, eine Steckdose gibt es hier nicht, überhaupt wurde etwas mit den Steckdosen gespart, als das Apartment entworfen wurde.

Das Wohnzimmer hat eine Couch, das als Bett benutzt wird und einen Holztisch mit zwei Holzstühlen. In der Ecke gibt es einen Kochbereich mit zwei Kochplatten, einer Spüle und dem Kühlschrank. Ferner gibt es eine Mikrowelle. Oberhalb und unterhalb gibt es Küchenschränke in denen sich das Geschirr befindet. Ein kleiner Fernseher steht hier auch, allerdings muss man für seine Benutzung extra was bezahlen.

 

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Das Wetter ist heute ganz ordentlich. Die Sonne scheint, allerdings sind ein paar Wolken am Himmel. Ich habe allerdings den Eindruck, dass es hier auf 1250 m nicht besonders warm ist.

Ich gehe noch ein bisschen herum, da ich noch zum Auto gehen muss, weil ich da das Spüli vergessen habe. Ich bereite anschießend das Abendessen zu. Ich bin heute ziemlich müde, so dass ich um 20:30 bereits ins Bett gehe.

 

von Wandern.Provence - veröffentlicht in: 2012-07 Gresse en Vercors
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Sunday 26 august 7 26 /08 /Aug. 12:04

Mein ursprünglicher Urlaubsplan war es im Juni ein Mobilhome auf dem Vercorsplateau zu mieten. Da das Wetter im Juni manchmal noch recht kritisch ist und ich im Juni letztendlich nach le Thor gefahren bin, beschließe ich im Juli nach Gresse en Vercors zu fahren. Hier gibt es im Sommer günstige Apartments über Franceloc zu mieten.

Bei der Buchung habe ich mir Zeit gelassen und erst unmittelbar die Woche vor der Abfahrt gebucht. Als ich etwa 3 Wochen vor der Abfahrt auf die Seite von Franceloc gegangen bin, ist mir aufgefallen, dass die Woche vor meinem Aufenthalt reduziert war. Anscheinend lief das Geschäft nicht wie gewünscht. Darauf spekulierend, dass auch die Woche in der ich in den Urlaub fahren möchte reduziert wird, habe ich gewartet. Tatsächlich war die Woche vor meiner Abfahrt die Miete reduziert worden, das Warten hat sich gelohnt. Ich habe ein kleines Studio mit 20 m² für 179 € die Woche gemietet. Vorher kostete die Unterkunft 224 €. Es handelt sich um das kleinste Apartment, für mich reicht das vollkommen aus.

 

von Wandern.Provence - veröffentlicht in: 2012-07 Gresse en Vercors
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Sunday 26 august 7 26 /08 /Aug. 09:22

Höhenunterschied: 240 m

Höchster Punkt: 293 m

Länge: 6,6 km

Dauer: 2 h bei zügigem Tempo

Orientierung: meist ordentlich beschildert und markiert, der Abstieg war allerdings etwas schwieriger, es gibt aber mehrere Möglichkeiten und letztendlich muss man eben bergab laufen; eine Karte ist empfehlenswert.

Schwierigkeit: einfache Wanderung

Wanderführer: le p’tit Crapahut: Pays du Ventoux et Dentelles de Montmirail: Wanderung 12: Le plateau de Courens

Karte: IGN 3040 ET: Carpentras

 

Ich rechne mir aus, dass ich auf der Rückfahrt noch eine kleine Wanderung machen kann. Da heute Sonntag ist, kann ich auch unterwegs nicht bei Aldi, Decathlon oder IKEA anhalten, wodurch normalerweise auch eine Menge Zeit verloren geht. Nachdem ich das Mobilhome wieder zurückgegeben habe, fahre ich nach Beaumes-de-Venise. Im Zentrum des Ortes gibt es einen schönen großen Parkplatz bei der Gendarmerie, wo ich den Wagen abstelle. Das Wetter ist heute ausgezeichnet, ideal um noch eine Wanderung zu machen.

Da ich noch einige Stunden für die Heimfahrt benötige, wähle ich eine kurze nur knapp zweistündige Wanderung. Ich gehe vom großen Parkplatz auf die Hauptstraße zurück und gehe ca. 100 m auf der D 21 in Richtung Westen. Dort geht es nach rechts in den Chemin du Pasquier. An der Abzweigung fängt links der Friedhof von Beaumes-de-Venise an. Nach 150 m geht es links an einem Wegweiser in Richtung Kapelle Notre-Dame d’Aubune. Alternativ kann man auch über den Cours Jean-Jaurès und die Rue de Raboly gehen, in einem Wanderführer wird diese Route empfohlen, ist wahrscheinlich schöner.

 

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Entlang des Kanals


Die Straße führt in westlicher Richtung und verlässt bald nach der Abzweigung den Ort. Nach 600 m kreuzt die Straße einen Kanal und anstatt auf der Straße direkt zur Kapelle zu laufen, gehe ich erst einmal auf der linken Seite des Kanals weiter. Nach 500 m biege ich nach rechts ab und überquere den Kanal auf einer Brücke. Ich folge der Straße leicht bergauf und komme nach Notre-Dame d’Aubune.

 

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Notre-Dame d’Aubune


Nach links biegt ein Weg ab, der steil den Berg hinauf führt. Der Weg führt an einem aufgelassenen Steinbruch vorbei. Der Weg kommt schließlich an einer Schneise an. Wenn man hier weiter geht, läuft man auf der Rückseite des Berges weiter. Ich biege aber auf einem Weg ab, der kurz davor abzweigt. Der Weg führt zur Chapelle St- Hilaire, die renoviert werden soll. Es geht ohne großen Höhenunterschied oben den Berg entlang. Die Aussicht ist ganz gut, es gibt einige Weinfelder und in Norden sind die Dentelles de Montmirail zu sehen.

 

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Den Berg entlang komme ich an eine Piste. Wo es genau wieder runtergeht weiß ich nicht, ein Schild steht hier leider auch nicht. Ich gehe geradeaus, dort ist ein schöner Weg, anschließend gehe ich immer abwärts und komme schließlich auch in Beaumes-de-Venise an. Es gibt wohl mehrere Möglichkeiten wieder abzusteigen, im Zweifel immer dem Weg folgen der bergab führt.

Ich fahre dann wieder nach Hause weiter. Zuerst fahre ich zur Hauptstraße in Richtung Vaison-la-Romaine zurück. Auf der Fahrt nach Vaison-la-Romaine habe ich leider einen Sonntagsfahrer vor mir, den ich aber zum Glück überholen kann. Danach fahre ich in Richtung Serres weiter. Einige Kilometer vor Serre halte ich an einem Parkplatz an und mache Mittagspause. Es ist sonnig und ziemlich warm.

 

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Mittagspause bei der Rückfahrt


Zurück fahre ich dann im Prinzip wie auf dem Hinweg. In Vallery ist leider wegen einem Flohmarkt die Hauptstraße gesperrt, so dass ich leider etwas Probleme habe, wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

 

von Wandern.Provence - veröffentlicht in: 2012-06 Le Thor
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Monday 20 august 1 20 /08 /Aug. 07:25

Höhenunterschied: 435 m

Höchster Punkt: 330 m

Länge: 14,2 km

Dauer: 4 h (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo

Orientierung: meist ordentlich beschildert und markiert, eine Karte schadet aber nicht.

Schwierigkeit: einfache Wanderung

Wanderführer: Die Wanderung ist eine Kombination von 2 Wanderungen, nämlich:

TopoGuides: Les monts de Vaucluse … à pied. Wanderung 4: La Peithe, und

TopoGuides: Les monts de Vaucluse … à pied. Wanderung 5: Cabrières et son terroir

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Heute kombiniere ich zwei Wanderungen aus einem Wanderführer. Die eine geht von Lagnes zur Mur de Peste, die andere geht von Cabrières d’Avignon zur Mur de la Peste. Die Mur de la Peste ist zwar lang, zufälligerweise treffen sich aber beide Wanderungen am gleichen Abschnitt der Mur de la Peste. Die Wanderungen werden in mehreren Wanderführern beschrieben aber keiner verknüpft diese Wanderungen. Jede der beiden Wanderungen wäre zu kurz, in ihrer Kombination sind sie aber genau richtig.

Ich fahre also morgens nach Lagnes, an der Place de la Liberté gibt es einen Parkplatz, aber bereits vorher habe ich entlang der Straße Parkplätze gesehen. Vom Parkplatz gehe ich etwa 100 m südlich entlang der Hauptstraße. Hier steht ein Wegweiser und ich biege links in eine Seitenstraße ein. In diesem ersten Abschnitt ist der Weg gelb rot markiert. Nach 100 m biegt der Wanderweg rechts ab.

 

2012-06-16 Lagnes

Blick zurück auf Lagnes

 

Der Asphalt hört dann bald auf und kommt dann bei einem Bewässerungsbecken an, an dessen Ende ich links abbiege. Das Wetter ist heute ziemlich heiß, außerdem fehlt die kühlende Wirkung des Windes fast vollständig.

Es kommt ein Markierungsstein „Mur de la Peste“, wobei es bei diesem Exemplar etwas Fantasie benötigt, um die Aufschrift zu lesen. Rechts führt der Weg weiter in Richtung Osten. In südlicher Richtung ist sehr schön der Gebirgszug des Luberon zu erkennen. Ich kürze etwas durch das Brachland ab, und komme zu einem Parkplatz an der D 100. Ich überquere die Straße und laufe auf der anderen Seite in Richtung Cabrières. Nach 750 m komme ich bei der Mur de Peste an.

 

2012-06-16 Mur de la Peste

Mur de la Peste

 

Die Mur de Peste ist eine Steinmauer, die 1720 errichtet wurde, um die aus Marseille kommende Pest abzuwehren. Das hat damals sehr gut funktioniert. Ich biege nach links ab und laufe etwa 1 km an dieser Steinmauer entlang Richtung Norden.

 

2012-06-16 Entlang der Pestmauer

Pestmauer


Ich komme bei einer großen Wegkreuzung heraus. Ich biege rechts ab und setze meinen Weg auf einem gelb-rot markierten Pfad fort, der in Richtung Cabrières d’Avignon führt. Ich laufe aber nicht direkt in den Ort hinein. Bei einem Wasserbehälter biege ich dem Weg folgend nach links ab und gehe dort etwa 800 m bis der Weg an einer Straße endet, der ich rechts folge und die mich nach Cabrières d’Avignon führt. Im Ort gibt es ein Chateau. Ich gehe wieder zurück zur Mur de la Peste, wo ich bereits vorher war. Kurz bevor ich die Mur de la Peste erreiche mache ich noch meine Mittagspause.

 

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Ich laufe auf demselben Weg, den ich zur Mur de la Peste gegangen bin wieder zum Parkplatz an der D 100 zurück, folge der D100 etwa 150 m in nördlicher Richtung und biege in nördlicher Richtung auf den gelb markierten Pfad ein, der zur Kreuzung „Peithe“ führt.

Von dort mache ich einen kleinen Rundweg, der mich zum Wegpunkt „Espéracons“ führt. Ich folge dem Weg weiter in Richtung Wegkreuzung „Soldat“ und kurz darauf kommt ein schöner Aussichtspunkt. Von hier aus sieht man auf den Ort Fontaine de Vaucluse und auf die Ebene um Isle-sur-la-Sorge herab.

 

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Ich komme an der Kreuzung „Soldat“ heraus, die nur knapp 100 m unterhalb der Kreuzung „Peithe“ liegt.

Ich folge dem breiten Weg in Richtung Lagnes und steige den Berg hinab. Ich kreuze die D 100 erneut und laufe auf einer Straße nach Lagnes zurück. Auf der Hauptstraße angekommen finde ich schnell wieder zum Auto zurück.

Bei der Rückfahrt bestätigt das Autothermometer den Temperatureindruck, den ich bei der Wanderung hatte: 31°C. Es ist auch schön warm im Auto und am Lenkrad verbrenne ich mir fast die Finger.

 

von Wandern.Provence - veröffentlicht in: 2012-06 Le Thor
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Sunday 19 august 7 19 /08 /Aug. 08:26

Höhenunterschied: 200 m

Höchster Punkt: 237 m

Länge: 8 km

Dauer: 3 h (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo, einschließlich Besichtigung des Ortes Goult

Orientierung: teilweise beschildert, teilweise gelb markiert, eine Karte schadet aber nicht.

Schwierigkeit: nachdem man zur Straße hinabgestiegen ist und dann wieder den Berg hinauf muss, kommt ein recht steiler, schweißtreibender Anstieg, ansonsten einfach

Wanderführer: TopoGuides: Le Parc naturel régional du Luberon … à pied. Wanderung 17: Grand Tour du Mange-Tian

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Ich stelle mein Fahrzeug an einem öffentlichen Parkplatz vor der Kirche ab. Ich gehe dann weiter in den Ort Goult hinein. Der Ort ist ganz hübsch und ist auch für Nichtwanderer ein schönes Ausflugsziel. Es gibt einen offiziellen Rundweg, der an etwa 15 Highlights des Orts vorbeikommt. Ich gehe durch den Ort bis ich bei der Mühle ankomme. Hier fängt offiziell der Wanderweg an.

 

2012-06-15 Goult

Goult

 

2012-06-15 Goult Aussicht

Aussicht von Goult

 

2012-06-15 Goult Mühle

Mühle


Ich gehe links an der Mühle vorbei. Es geht hier zum Conservatoire des terassses de culture. Dort wird ebenfalls ein kleiner Rundgang angeboten. Da der Weg hier auch gelb markiert ist kann man sich leicht verlaufen, was mir leider passiert. Ich hätte kurz hinter der Mühle rechts abbiegen sollen, bin aber verführt durch den schönen Weg mit den gelben Markierungen geradeaus gelaufen. Durch ein paar verwundene Waldwege schaffe ich es aber wieder zum eigentlichen Weg zurückzufinden ohne den kompletten Weg zur Mühle zurücklaufen zu müssen.

Auf dem richtigen Weg angekommen laufe ich hinunter auf die D 60. Ich kreuze die Straße. Hier wird dem Wanderer ein Privatgrundstück angezeigt. Der Eigentümer des Grundstücks erlaubt dessen Durchquerung und hat sogar einige Wegweiser aufgestellt, so dass man ziemlich einfach den Weg findet. Es geht hier ziemlich steil bergauf. Anschließend folge ich dem gelb markierten Weg und komme an einem Borries (Steiniglu) und einer Ruine vorbei.

 

2012-06-15 Goult Borries

 

Der Weg kommt schließlich bei einem Wegweiser an. Rechts geht es auf dem direkten Weg zurück nach Goult. Ich gehe nach links in Richtung Mange-Tian.

Die Piste folgt einer Haarnadelkurve und geht dann gerade durch den Wald, bis sie auf eine Straße stößt. Es geht etwa 100 m auf der Straße bis der gelb markierte Weg nach rechts abzweigt. Der Weg führt zu einem Gehöft und führt dann auf einem Betonweg bis zu einer Hauptstraße, wo ich rechts abbiege und kurz darauf wieder rechts abbiege.

 

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Kurz vor einem Gehöft namens „le Colombier“ führt eine Brücke über den Imergue Bach. In dem Bach sitzt auf einem Stein eine Schildkröte. Ich kann mich nicht erinnern bei meinen unzähligen Wanderungen schon mal eine Schildkröte gesehen zu haben. Als die Schildkröte mich kommen sieht, hüpft sie in die Brühe und ist erst mal weg. Kurze Zeit später taucht sie aber wieder auf. Sie steht etwa 5 m weiter im Wasser. Nur der Kopf guckt aus dem Wasser, der Rest der Schildkröte ist unter Wasser.

Der Weg führt dann zur D 60 der ich nach rechts folge und nach einigen hundert Metern entlang der Straße biegt links ein gelb markierter Weg ab, der mich wieder zurück nach Goult führt. Ein wenig unterhalb von Goult mach ich schließlich Mittagspause. Die Wanderung ist eigentlich fast beendet. Ich habe aber vorher kein geeignetes Plätzchen finden können. Hier ist etwas abseits des Weges ein Steinhaufen auf dem ich Platz nehme. Im Hintergrund ist der kahle Mont Ventoux zu sehen.

 

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Es ist heute ziemlich heiß. Das Auto-Thermometer zeigt eine Außentemperatur von 29,5 °C bei der Rückfahrt an.

Die Wanderung heute war nicht sehr lange und obwohl ich relativ spät unterwegs war, komme ich schon gegen 3 Uhr wieder am Campingplatz an. Ich beschließe deshalb mal in den Ort Le Thor zu gehen. Laut Navi sind es etwa 1 km Luftlinie ins Ortszentrum.

 

2012-06-15 La Sorgue  

La Sorgue

 

Der Weg ist nicht besonders schwer zu finden, es geht aber immer der Straße entlang, Fußgängerweg gibt es hier keinen, allerdings ist kaum Verkehr. Im Ortszentrum von Le Thor gibt es eine Kirche und einen netten Torbogen. Die Runde ist schnell gemacht.

 

2012-06-15 Le Thor Eglise

Kirche

 

2012-06-15 Le Thor

Downtown Le Thor

 

von Wandern.Provence - veröffentlicht in: 2012-06 Le Thor
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